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Geschichte
1967
Gründung einer Fabrik für Leiterplatten durch Ernst Uhlmann in Thundorf/TG/Schweiz, der FELA E. Uhlmann AG.
1972
In der Schweiz wird das erste CAD-Dienstleistungszentrum, die FELA ELECTRONIC AG gegründet. Der Einsatz von Digitalisier-Stationen und Fotoplottern für die Filmherstellung war eine Novität in Europa.
1974
Erste Aktivität der FELA ausserhalb Europas: Aufbau eines Leiterplattenwerkes auf der "grünen Wiese" in Neu Dehli/Indien. Diese Fabrik wurde 1977 verstaatlicht.
1977
Inbetriebnahme eines neuen, zweiten Leiterplattenwerkes in Thundorf/TG/Schweiz. Die weltweit erste Fertigung von Leiterplatten mit fotosensitiven Lötstop-Lacken ("Probimer" von Ciba Geigy). Heute international Stand der Technik.
Gründung der FELA Planungs AG in Neuenhof/AG/Schweiz gemeinsam mit Hans Uhlmann, einem Bauingenieur mit weltweiter Erfahrung bei schlüsselfertigen Projekten: Planung/Lieferung von Fabrikationseinrichtungen und Know-how sowie Inbetriebnahme kompletter Leiterplatten- und Elektronikfabriken.
1979
In Konstanz/BW/Deutschland wird eine kleine Leiterplattenfertigung in Betrieb genommen sowie ein Leiterplattendesign-Studio in Stuttgart/BW/Deutschland.
1980
Gründung und Aufbau eines weiteren Leiterplattenwerkes, der FELA Leiterplattentechnik AG in Diessenhofen/TG/Schweiz. Dort werden neuartige Siebdruckverfahren eingeführt.
Die FELA Planungs AG weitet ihren Wirkungskreis aus und bietet nun alle Leistungen auch weltweit an. Dazu wird in Moskau/Russland eine Niederlassung der FELA Planungs AG gegründet.
1982
Entwicklung und Umsetzung eines visionären Konzepts zum Design und zur Herstellung von applikationsspezifischen integrierten Schaltungen "ASICs" (Application Specific Integrated Circuit).
1985
Aufbau und Leitung der mit venture-capital finanzierten LASARRAY-Gruppe mit Werken in Biel/BE/Schweiz, Heidelberg/BW/Deutschland und Irvine/CA/USA. Ausgliederung der neu entwickelten ASIC-Fertigungstechnologie in diese Gruppe. Durchführung eines IPO. 1992 Verkauf der Heidelberg Instrument GmbH an das Management/Verkauf der Lasarray Corp. an JMAR Industries/Schliessung des Werks in Biel.
1986
Joint Ventures in Malaysia zum Aufbau einer Leiterplattenfabrik. 1990 Verkauf an ein taiwanesisches Unternehmen.
1989
Übernahme und Ausbau der FELA Hilzinger GmbH in Villingen-Schwenningen/BW/ Deutschland.
Gründung der Gerätefabrikation FELA Tec AG in Neuenhof/AG/Schweiz. Übernahme der Inrad SA in Genf/GE/Schweiz von Patek Philip.
1990
Übernahme der Bestückungs- und Leiterplattenfirma Multielectronic GmbH in Mainburg/BY/Deutschland - Schliessung 1992.
Übernahme und Ausbau eines Leiterplattenwerkes in Costa Mesa/CA/USA, die FELA Precision, Inc. - Verkauf dieser Firma 1992.
Mehrheitsbeteiligung an der Designtool-Firma Speed SA in Neuenburg/NE/Schweiz - Verkauf 1993 an Sumitomo.
1991
Gründung der FELA Management AG in Thundorf/TG/Schweiz als Dienstleister für die anderen Firmen der Unternehmensgruppe.
1992
Entwicklung der GammaControl, der weltweit ersten Armbanduhr mit integriertem Strahlenmessgerät. Zur Fabrikation wurde die Firma Yperwatch SA in Vaumarcus/NE/Schweiz gegründet.
1995
Gründung der FELA Elektronik GmbH, Villingen-Schwenningen/BW/Deutschland: Entwicklung und Fabrikation von intelligenten und kontaktlosen Chipkarten und dazugehörigen Systemen
1996
Fusion der Leiterplattenwerke in Villingen-Schwenningen, Thundorf, Diessenhofen mit der Photochemie Holding AG.
1997
Reorganisation der neuen Leiterplattengruppe und Verschmelzung der Standorte Zürich und Diessenhofen mit dem Werk in Thundorf.
Konzentration der Elektronikfertigung auf einen Standort in Diessenhofen bei der FELA Management AG: Entwicklung und Fabrikation von Verkehrstelematik- und elektronischen Eingabesystemen FELA-SWITCH-PANEL, insbesondere von Strassengebührensystemen auf Basis von DSRC-, IR-, GPS- und GSM-Technologien.
Entwicklung des – zu dieser Zeit - weltweit kleinsten GPS-Empfängermoduls in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich.
1998
Entwicklung und Produktion des Ortungs- und Managementsystems CarLoc, konzipiert für Strassen- und Schienenfahrzeuge sowie Baustelleneinrichtungen und Sondermaschinen.
1999
Die FELA Planungs AG realisiert nun auch weltweit Infrastrukturprojekte, vor allem auf dem Balkan und in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion.
1999
Auftrag der Eidg. Oberzolldirektion zur Lieferung der Erfassungsgeräte TRIPON für die „Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe“ (LSVA), das ist das schweizerische Lkw-Mautsystem. Auftragsvolumen 80 Mio. Franken.
2000
Qualifizierung als Bieter für die deutsche Lkw-Maut auf Autobahnen. Ausarbeitung des Konzeptes und Angebot an das Bundesamt für Güterverkehr (BAG).
Beginn des 12-monatigen Tests für das LSVA-System.
Entwicklung eines industrietauglichen GSM-Datenmoduls.
2001
Am 01. Januar geht die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) in der Schweiz nach erfolgreichem Test in den produktiven Betrieb, an deren Entwicklung FELA massgeblich beteiligt war.
10-jahres Vertrag mit der Eidgenossenschaft zur Pflege und zum Unterhalt wichtiger Systemkomponenten für die LSVA.
Qualifizierung als Bieter in einem Konsortium mit Strabag für die österreichische Lkw-Maut auf Autobahnen und ausgewählten Bundesstrassen. Erarbeitung des Konzeptes und Angebot.
2002
FELA stattet das futuristische Postautodeck am Bahnhof von Chur mit einem komplexen Kundeninformationssystem und entsprechender Steuerungstechnik aus.
Mitarbeit in europäischen Forschungsprojekten für interoperable Strassengebührenerfassungssysteme.
2003
Marktreife des Fahrgast- und Leitsystems POIS für den öffentlichen Verkehr auf der Strasse und der Schiene. Übernahme der Firma Harlequin AG.
Entwicklung des ersten Gebührenerfassungsgerätes für den internationalen Einsatz TRIPON-EU.
2004
Als Bieter für die Lorry Road User Charge" (LRUC) in Grossbritannien qualifiziert. Bildung eines Konsortiums mit Serco, Sanef und IBM. Dieses Mautprojekt ist inzwischen aufgegeben worden.
2005
FELA beteiligt sich in einem Bieter-Konsortium mit Ascom und Damono an der Ausschreibung zur Lkw-Maut in Tschechien.
Entwicklung eines neuartigen Ticketing-Systems „EasyDrive“ für den öffentlichen Verkehr, das besonders den Anforderungen kleiner und mittelgrosser Verkehrsunternehmen gerecht wird.
2006
Bestbieter und Teilnahme am EU Mautprojekt „RCI“. Im Rahmen dieses Projektes wird das Funktionieren der FELA Mautplattform in allen aktiven europäischen Mautsystemen nachgewiesen.
Über den Partner Ascom erhält FELA den Auftrag, 15‘000 „CarLoc“-Geräte - das sind Lokalisierungs- und Überwachungssysteme für Strassen- und Schienenfahrzeuge - nach Russland zu liefern.
2007
Für die Ausschreibung zur Mauterhebung auf ungarischen Autobahnen beteiligt sich FELA an einem Bieterkonsortium. Diese Ausschreibung ist einer Gesetzesänderung wegen, im Dezember 2007 storniert worden.
2008
Die Produktpalette der FELA wird durch Kundeninformationssysteme für Bahnen erweitert. Die dazu entwickelten Module werden den Spezifikationen aller namhaften Bahnproduzenten gerecht.
FELA beteiligt sich in der Slowakei mit einem Bieter-Konsortium an der Ausschreibung zur Lkw-Maut auf Autobahnen und Strassen 1. Ordnung.
Der aus elf Unternehmen des öffentlichen Verkehrs bestehende Verkehrsverbund Arcobaleno aus dem Tessin beauftragt FELA, mit der Errichtung eines modernen Gesamtsystems „EasyDrive“ für den Billett-Verkauf in Bussen sowie an stationären Automaten und dem Zentralsystem.
2009
Qualifizierter Bieter für das Lkw-Mautsystem in den Niederlanden. Das Projekt ist zurzeit politischer Differenzen wegen ausgesetzt.
2009/2010
Umsetzung eines Trial für die Errichtung eines Lkw-Mautsystems in Polen. Nach Veröffentlichung der Ausschreibung Bildung eines Bieter-Konsortiums und Abgabe eines Angebotes.
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